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Nützliches aus unserer Bibliothek
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Die Autoren sind die eigentlichen "Erfinder" der Experience Economy und schließen nun an ihr 1999 veröffentlichtes Werk mit der These an, das authentische Erfahrungen von Besuchern und Kunden die Voraussetzung für wirtschaftlichen Erfolg sind, nachdem immer mehr Gegenstände, Ambientes und Beziehungen um uns herum als "Fake" eingestuft und damit abgelehnt werden. Es ist kein Architektur-Buch, sondern eine Fundgrube für die Übersetzung der praktischen Anleitungen der Autoren in räumliche Strukturen bzw. Architektur. |
James H.Gilmore / B.Joseph Pine II
Authenticity. What Consumers really Want
Harvard Business School Press 2007, ISBN-13: 978-1-59139-145-6
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Wie für viele Architekten sind für Lonsway hautpsächlich Theme-Parcs (Disney!) und ähnliches "Freizeit-Architektur". Insofern scheint dieses Buch auf den ersten Blick nichts neues zu bringen. Aber es gelingt ihm doch, der bisher meist polemisch geführten Diskussion einige objektive Gesichtspunkte hinzuzufügen, insbesondere aus den gestalterischen Grundsätzen der "künstlichen" Erlebniswelten, die zum Erfolg der Experience-Economy beitragen, einige Grundsätze für die "Alltagsarchitektur" heruaszukristallisieren. Leider ein recht schwer lesbares Buch. |
Brian Lonsway
Making Leisure Work. Architecture and the Experience Economy
Routledge London / NewYork 2009, ISBN: 978-0-415-39801-5
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Wie der Titel sagt, geht es in diesem Buch um Architektur (und Städtebau) als Marke, also die Ausdehnung des "Kommerzes" auf die Architektur. Aber Klingmann schreibt den Architekten der Marken-Ikonen von Las Vegas bis Dubai durchaus kritisch einige Grundsätze auf (10 Reminders to Architects), die sie dabei nicht vergessen sollten. Sie stellt Architektur und Architekten in einen weiteren Kontext des sozialen und ökonomischen Wandels. Das macht das Buch lesenswert und beherzigenswert. |
Anna Klingmann
Brandscapes. Architecture in the Experience Economy
The MIT Press Cambridge / London 2007, ISBN-13: 978-0-262-11303-8
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Der Titel dieses Buches signalisiert das breite Spektrum, um das es hier geht. Die Kapitel zu Raum und Atmosphäre setzen frühere Arbeiten Pfisters fort und konkretisieren sie mit (leider schwer lesbaren) aber letztlich sehr praktischen Anweisungen zur Raumgestaltung. Was Architekten in der Regel nicht lernen, nämlich die psychologischen und soziologischen Grundlagen ihres Tuns, kann man hier kompakt nachvollziehen. Für Studenten ist das Werk schon wegen der verarbeiteten Fülle an Literatur ein Muss! |
Dieter Pfister
Raum – Atmosphäre – Nachhaltigkeit
Emotionale und kulturelle Aspekte der sozialen Nachhaltigkeit des
Bauens,
des Immobilienmarketings und der Gebäudebewirtschaftung
Edition gesowip Basel 2011, ISBN: 978-3-906129-75-4
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Ein Sammelband mit Beiträgen von zehn Autoren aus Wissenschaft und Praxis, der einen interessanten Einblick in die laufende Diskussion um Denkmalpflege bzw. Rekonstruktion und Umnutzung alter Gebäude für touristische Zwecke gibt. |
Harald Pechlander u. Silvia Schön
Regionale Baukultur als Erfolgsfaktor im Tourismus
Erich Schmidt Verlag Berlin 2010, 136 Seiten |
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Hier werden wahrnehmungspsychologische Grundlagen vermittelt, die unterschiedliche Herangehensweise von (Landschafts-)Architekten und Laien an Architektur und Landschaftsarchitektur erklärt. Empirische Untersuchungen zeigen, wie weit die ästhetischen Urteile von (Landschafts-)Architekten und „Nutzern“ auseinanderklaffen können. |
Wulf Tessin
Ästhetik des Angenehmen.
Städtische Freiräume zwischen professioneller Ästhetik und Laiengeschmack.
VS Verlag für Sozialwissenschaften Wiesbaden 2008, 174 Seiten |
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Für Touristiker, die sich kompakt über Zusammenhänge und Verfahrensweisen der Stadt- und Bauplanung informieren wollen, um in Planungsprozessen mitreden zu können. |
Gerd Albers u. Julian Wekel / Stadtplanung. Eine illustrierte Einführung
Primus Verlag 2008 ISBN 978-3-89678-621-0 |
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Für Architekten, die mehr über die Wahrnehmung und das Erleben ihrer „Kunden“ lernen wollen (insbes. Teil II), um ihre Entwürfe besser darauf einzustellen. Für Touristiker, um sich über Grundsätze der Raum-Wahrnehmung und das Erleben gebauter Umwelt aus psychologischer Sicht zu informieren. |
Paul Klaus u. Dieter Bär
Architekturpsychologie. Psychosoziale Aspekte des Wohnens
IMAGO Psychosozial-Verlag 2008 ISBN 978-3-89806-756-0 |
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Ein engagiertes Plädoyer für eine stärker auf den Menschen bezogene Architektur, das sich gut gerade auf Tourismus-Architektur übertragen ließe. Für Touristiker eine gute und leicht zu lesende Einführung. Für Architekten sicherlich in manchen Passagen ärgerlich, aber notwendig, um die eigenen Leitbilder in Frage zu stellen. |
Alain de Botton / Glück und Architektur. Von der Kunst, daheim zu Hause zu sein
S.Fischer Verlag 2008 ISBN 978-3-10-046321-0 |
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Ein ausgesprochenes Fachbuch zum Thema. Viel aufgearbeitete Literatur, Begriffsbestimmungen, Indikatoren und schließlich auch die Ergebnisse einer empirischen Untersuchung. Für alle, die in das Design von „Erlebnis“ tiefer einsteigen wollen und nach Hilfestellungen suchen – deswegen auch gerade für Architekten! |
Alexandra Brunner-Sperdin / Erlebnisprodukte in Hotellerie und Tourismus.
Erfolgreiche Inszenierung und Qualitätsmessung
Erich Schmidt Verlag 2008 ISBN 978-3-503-11006-3 |
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Archetypen von Schönheit haben wir bewusst oder unbewusst verinnerlicht, bei Menschen, in der Natur, in der Kunst, in der Architektur. Ein reich bebildertes Buch, das den Blick schärft und in dem jeder seine eigenen Maßstäbe von Schönheit reflektiert findet. |
Umberto Eco / Die Geschichte der Schönheit
Carl Hanser Verlag 2004 ISBN 3-446-20478-4 |
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Hässlichkeit unterliegt kulturellen Maßstäben und Bewertungen und hat viele Facetten. Mit reichhaltigen Bildern und Analysen führt Eco durch die Geschichte ihrer Darstellung und Erscheinung. Die Lektüre hilft, die Zeitgebundenheit dessen, was als hässlich gilt, aber auch ihre objektiven Charakteristika zu verstehen. |
Umberto Eco / Die Geschichte der Hässlichkeit
Carl Hanser Verlag 2007 ISBN 978-3-446-20939-5 |
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Ein engagiertes und praxisnahes Buch, aus dem beide etwas mitnehmen können: Touristiker vor allem den Zugang zur Wahrnehmung und Nutzung von räumlichen Umwelten (der ja generell und nicht nur im Tourismus gilt), Architekten die Präferenzen und Verhaltensweisen der „Nutzer“ ihrer Bauten. |
Antje Flade / Architektur psychologisch betrachtet
Verlag Hans Huber 2008 ISBN 978-3-456-84612-5 |
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Ein mutiges Buch, weil es eine Diskussion aufnimmt und vertieft, vor der sich viele Architekten lange gedrückt haben, vor allem die sog. Star-Architekten, die die Qualitätsmaßstäbe ihres Tuns sehr persönlich auffassen. Qualität bedeutet aber vor allem, sich auf die Nutzer einzulassen. Manchmal etwas redundant, aber sehr lesenswert! |
Georg Franck u. Dorothea Franck / Architektonische Qualität
Carl Hanser Verlag 2008 / ISBN 978-3-446-20831-5 |
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Wer tiefer in das Thema Architektur und menschliches Verhalten einsteigen will, kommt um dieses Buch nicht herum. |
Achim Hahn / Architekturtheorie
UTB 2963 UVK Verlagsgesellschaft 2008 ISBN 978-3-8252-2963-4 |
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Das Buch zeigt sehr praxisnah und mit vielen bebilderten Beispielen, wie man die Orientierung in Gebäuden und im städtischen Raum verbessern kann – ein zu häufig vernachlässigtes Thema im Tourismus! Für beide, Touristiker und Architekten gewinnbringend. |
Christian Lunger u. Markus Schreiber
Orientierung auf Reisen. Touristische Leitsysteme
DOM Publishers 2009 ISBN 978-3-938666-20-3 |
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Das Buch ist schon älter, aber in seinen Aussagen über die Schaffung, Gestaltung und ökonomische Verwertung von eigenen Tourist-Spaces immer noch gültig. Für beide, Touristiker und Architekten ein wichtiger Theorie-Baustein. |
Kevin Meethan / Tourism in Global Society.
Place, Culture, Consumption
Palgrave 2001 ISBN 0-333-76058-1 |
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Ein sehr praktisch aufgebautes Lehrbuch, das jedem praktische Hilfestellungen an die Hand gibt, wie (gebaute) Umwelt vom Menschen wahrgenommen wird. |
Peter G.Richter / Architekturpsychologie. Eine Einführung.
Pabst Science Publishers 2004 ISBN 3-89967-119-8 |
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